Ausblick Vorstandsarbeit 2026
Der neue Vorstand sieht mehrere Themenfelder, die einer Bearbeitung bedürfen.
Die PBeaKK erweitert ihren Tätigkeitsbereich durch Übernahme der Beihilfebearbeitung für weitere Behörden außerhalb der Postnachfolgeunternehmen. Wir, die IGV, spüren das über eine verstärkte Nachfrage von Beihilfeberechtigten, die nun mit einer Erstattungspraxis konfrontiert werden, die sie bisher nicht kannten.
Versicherte der PBeaKK, die mit dem umstrittenen Ausgleichszuschlag konfrontiert sind, erhielten eine Beitragsanpassung mit folgendem Hinweis:
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Ab dem 1.Januar 2026 passen wir die Beiträge in der Grundversicherung um 4,64% an.
- Den Ausgleichszuschlag lassen wir für Sie unverändert stabil
Nach Kenntnis der IGV erhielten zwischen sechs- bis achttausend PBeaKK-Versicherte eine Beitragsanpassung mit diesen beiden Punkten.
Wir tragen dieser Zweigleisigkeit Rechnung und werden im Mitgliederbereich zwei unterschiedliche Muster für einen Widerspruch hinterlegen.
Wegen der demografischen Entwicklung und der Bestandsschließung der PBeaKK wird das Verhältnis der aktiven Beamten zu den Pensionären im Versichertenbestand der PBeaKK zunehmend in eine massivere Schieflage geraten. Das hat neben den steigenden Kosten durch die Überalterung - die der Ausgleichsfonds auffangen sollte -, auch die Folge, dass immer weniger Versicherte selbst das marginalste Mitbestimmungsrecht über Personal- bzw. Betriebsratswahlen Einfluss auf die Besetzung ihrer Mitgliedervertreter im Verwaltungsrat zu nehmen, versagt wird.
Damit ist aus unserer Sicht die angeblich paritätische Besetzung des alles entscheidenden Verwaltungsrates der PBeaKK nicht mehr gegeben. Wir Versicherte der PBeaKK brauchen eine echte Mitbestimmung und nicht eine, die nur auf dem Papier steht.
Der neue Vorstand strebt im Frühjahr 2026 Gespräche mit der PBeaKK, der Bundesanstalt Post und Telekommunikation, Bundesministerium der Finanzen und weiteren relevanten Akteuren an, um sicherzustellen, dass den Belangen der Versicherten der PBeaKK und allen durch die Beihilfebearbeitung durch die PBeaKK Betroffenen Rechnung getragen wird.
In einer Vorstandsklausur Anfang Januar 26 werden wir die weitere Ausrichtung der Arbeit der IGV besprechen und festlegen.
Um möglichst alle Belange der Versicherten und Beihilfeberechtigten zu berücksichtigen, bitten wir euch um eure Anregungen,
Email:
Wir werden auch diskutieren, wie sich kompetente Kolleg*innen künftig besser in die Arbeit der IGV einbringen können, auch ohne ein Vorstandsamt zu bekleiden.
Wir sind alle Ehrenamtler*innen und da ist der Spruch: „Viele Hände, schnelles Ende“ ein sicher bekannter Motivator.
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