Urteilsveröffentlichungen weiter eingeschränkt

Seit Mai 2019 versuchten wir das Verwaltungsgericht Stuttgart dazu zu bewegen, mehr Urteile aus Verfahren gegen die PBeaKK zu veröffentlichen. Mit einem Schreiben vom 19.05.2020 lehnte das VG Stuttgart das nun endgültig ab.
So ist weiter unter auf der Landesrechtssprechungsdatenbank von Baden-Württemberg das letzte veröffentlichte Urteil des VG Stuttgart, das unter dem Stichwort Postbeamtenkrankenkasse zu finden ist, vom 20.05.2016, und das, obwohl nach unserem Kenntnisstand jährlich mehr als 100 Klagen gegen die PBeaKK beim VG Stuttgart eingehen.
Details hierzu im Mitgliederbereich.

"Schlichtungsstellen" für PBeaKK

Die Versicherten anderer privater Krankenkassen haben die Möglichkeit sich bei Differenzen mit ihrer Kasse an einen Ombudsmann zu richten. Dieser sieht sich jedoch für die PBeaKK nicht zuständig, außer bei Leistungen aus der Pflegeversicherung.
Auf Anfrage der IGV erklärte sich jedoch eine Bundesbehörde bereit, sich Anliegen der Versicherten der PBeaKK bei Beihilfeerstattungen und/oder Versicherungsleistungen anzunehmen.
Details hierzu im Mitgliederbereich.

Keine Beitragssteigerung der PBeaKK zum 01.01.2019

Mit ihrer Beitragsmitteilung vom November 2018 teilt uns die Postbeamtenkrankenkasse mit:
"Zum 1. Januar 2019 bleiben Ihre Beiträge sowohl in der Grund- als auch Zusatzversicherung stabil. Dies ist möglich, weil unsere Leistungsausgaben weniger stark angestiegen sind als erwartet."

Wir freuen uns, dass es zum 01.01.2019 keine Beitragssteigerung geben wird.

Allerdings vermuten wir ganz andere Gründe als verminderte Leistungsausgaben hinter der plötzlichen Einsicht bei der PBeaKK, dass die Beiträge 2019 nicht zu erhöhen seien. Wir sehen eher einen Zusammenhang mit den anhängigen Gerichtsverfahren gegen die Beitragssteigerungen und gewerkschaftsintern geäußertem Unmut über die jährlichen Beitragssteigerungen von ca. 3,7%.
Im Mitgliederbereich wird anhand konkreter Zahlen aus den Geschäftsberichten der PBeaKK aufgezeigt, warum die Begründung "weniger stark angestiegene Leistungsausgaben" für die ausgebliebene Beitragssteigerung u. E. unglaubwürdig ist.

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